Fassadenanschluss dichten: So vermeiden Sie Feuchtigkeitsschäden am Haus

Ein Fassadenanschluss, die Übergangszone zwischen Wand, Fenster, Dach oder Terrasse. Auch bekannt als Anschlussdichtung, ist sie der kritischste Punkt an jeder Fassade – denn hier dringt Wasser am leichtesten ein. Wenn diese Stelle nicht richtig gedichtet ist, fließt Regenwasser nicht ab, sondern sickert in die Wand, hinter die Dämmung, in den Dachstuhl oder direkt ins Innere. Das führt nicht nur zu Feuchtigkeitsschäden, sondern auch zu Schimmel, faulendem Holz und teuren Sanierungen – oft erst sichtbar, wenn es zu spät ist.

Die Dichtung Fassade, die Materialien und Techniken, die den Übergang zwischen Bauteilen wasserdicht verschließen. Auch bekannt als Anschlussdichtung, ist sie kein Nachtrag, sondern ein fester Bestandteil der Planung. Ob Fenster, Balkon, Dachrinnen oder Türen – jeder Anschluss braucht eine flexible, langlebige Dichtung, die sich mit der Baukonstruktion bewegt, ohne zu reißen. Materialien wie elastische Dichtmassen, Dichtbänder oder spezielle Membranen sind dabei die Standardlösung. Aber viele Handwerker oder Eigenheimbesitzer greifen zu billigen Silikonen oder vergessen die Vorbereitung der Oberfläche – und schon ist der Fehler gemacht. Eine saubere, trockene und staubfreie Oberfläche ist die Grundvoraussetzung. Kein Dichtmittel hält, wenn es auf altem Staub oder Schmutz aufgetragen wird.

Ein Fensteranschluss dichten, die spezifische Abdichtung zwischen Fensterrahmen und Wand. Auch bekannt als Fensteranschlussdichtung, ist ein typisches Problemfeld. Hier passieren die meisten Fehler: Die Dichtung wird von außen nur aufgeklebt, aber nicht von innen abgedichtet, oder das Drainagesystem hinter der Dämmung wird ignoriert. Das Ergebnis: Wasser bleibt im Dämmstoff, der sich mit der Zeit vollsaugt und seine Dämmwirkung verliert. Und das ist nicht nur ineffizient – es ist ein Risiko für die Bausubstanz. In alten Gebäuden mit unzureichender Dämmung ist das besonders gefährlich, weil Feuchtigkeit nicht mehr abtransportiert werden kann.

Wer eine Fassade sanieren oder neu bauen lässt, sollte darauf achten, dass die Dichtung am Anschluss nicht als Nachtrag, sondern als integraler Bauteil geplant wird. Die meisten Schäden entstehen nicht durch schlechte Materialien, sondern durch falsche Ausführung. Es gibt klare Regeln, wie die Anschlüsse nach DIN 18540 oder EN 13813 ausgeführt werden müssen – aber oft wird das ignoriert, um Zeit oder Geld zu sparen. Das lohnt sich nicht. Eine richtig gedichtete Fassadenanschlussstelle hält 20, 30 Jahre – eine falsch gedichtete, nur fünf. Und dann kommt die teure Sanierung.

In der Sammlung unten finden Sie praktische Anleitungen, wie Sie Fassadenanschlüsse richtig dichten – mit Materialien, die wirklich halten, mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Eigenheimbesitzer und Profis, und mit Tipps, wie Sie Fehler vermeiden, die sonst oft teuer werden. Ob Sie eine neue Fassade bauen, sanieren oder einfach nur einen undichten Fensteranschluss reparieren wollen: Hier finden Sie das, was wirklich zählt.

Bauen und Sanieren 17 Nov 2025

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Lynn Roberts 0 Kommentare