Gemeindeplanung: Was Sie als Grundstückseigentümer oder Bauherr wissen müssen
Wenn Sie ein Grundstück kaufen oder bauen wollen, ist Gemeindeplanung, die lokale Regelung, die festlegt, was auf welchem Grundstück gebaut werden darf. Auch bekannt als kommunale Bauleitplanung, ist sie der entscheidende Filter zwischen Ihrem Wunsch und der Realität. Es geht nicht um schöne Pläne in Amtszimmern – es geht um Ihre Baugenehmigung, Ihre Kosten und ob Sie überhaupt bauen dürfen.
Die Bebauungsplan, ein verbindliches Dokument der Gemeinde, das Flächen in Bau- und Nicht-Bauzonen einteilt sagt Ihnen, ob Ihr Grundstück im Innenbereich liegt – und damit baureif ist – oder im Außenbereich, wo fast immer ein Baustopp gilt. Dazu kommen Erschließungsauflagen, die bestimmen, wer für Straßen, Wasser, Abwasser und Stromanschluss aufkommt. Wer zahlt? Sie? Die Gemeinde? Oder ein Bauträger? Das steht nicht im Prospekt, sondern im Satzungsbeschluss. Viele Eigentümer überrascht es, dass sie bis zu 30.000 Euro für Erschließung zahlen müssen – ohne dass sie je einen Stein auf das Grundstück gelegt haben.
Die Kommunale Planung, der Prozess, bei dem Gemeinden Flächen für Wohnen, Gewerbe oder Grünflächen vorsehen beeinflusst auch Ihre Zukunftswerte. Ein geplanter Radweg oder eine neue Schule erhöht den Wert. Ein geplanter Industriestandort senkt ihn. Und wenn die Gemeinde einen neuen Bebauungsplan aufstellt, haben Sie oft nur wenige Wochen Zeit, Einwände einzubringen – sonst ist es zu spät.
Diese Themen tauchen in fast allen Posts dieser Sammlung auf: von der Rechtslage bei Vergabeverfahren für kommunale Projekte bis hin zu den Kosten, die Erschließungsauflagen für Sie bedeuten. Sie finden hier konkrete Anleitungen, wie Sie die Online-Portale der Gemeinden nutzen, um Bebauungspläne zu finden, wie Sie prüfen, ob Ihr Grundstück baureif ist, und wie Sie sich vor unerwarteten Kosten schützen. Es gibt keine Theorie – nur das, was Sie auf der Baustelle, beim Notar oder beim Kaufvertrag brauchen.
Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Traumhaus überhaupt möglich ist – und wie viel es wirklich kostet – dann sind Sie hier richtig. Hier finden Sie die Fakten, die Ihnen das Amt nicht einfach so gibt.