Renovierungsversicherung: Was sie abdeckt und warum sie für Sanierungen unverzichtbar ist

Wenn Sie Ihr Haus sanieren, ist eine Renovierungsversicherung, eine Versicherung, die Schäden während einer Baumaßnahme abdeckt, die durch Fehler, Unfälle oder Materialmängel entstehen. Auch bekannt als Bauleistungsversicherung, ist sie kein Luxus – sie ist eine Absicherung gegen die größte finanzielle Gefahr beim Sanieren: unvorhergesehene Schäden, die teurer werden als der ganze Auftrag. Viele Eigentümer denken, dass der Handwerker haftet – doch das stimmt nicht immer. Wenn ein Installateur eine Leitung falsch anschließt und später die Wand feucht wird, zahlt die Haftpflicht des Handwerkers nur, wenn er schuldig ist. Und selbst dann gibt es oft Ausnahmen, Höchstbeträge oder Verjährungsfristen. Die Renovierungsversicherung greift direkt – ohne Streit, ohne Nachweise, ohne Wartezeit.

Diese Versicherung gehört nicht nur zu teuren Neubauten. Auch bei der Sanierung einer alten Küche, der Dachdeckung oder der Fenstererneuerung kann etwas schiefgehen. Ein verlegter Fußbodenheizungsschlauch, der später bricht. Eine falsch abgedichtete Fensterlaibung, die nach einem Jahr Schimmel verursacht. Ein Dachrinnenheizungskabel, das den Dachstuhl beschädigt. All das ist in einer guten Renovierungsversicherung enthalten – vorausgesetzt, sie deckt auch Haftpflichtversicherung Bau, die rechtliche Verantwortung für Schäden an Dritten oder am eigenen Grundstück während der Bauphase ab. Und sie muss auch die Folgeschäden mitnehmen: nicht nur die Reparatur des defekten Elements, sondern auch die Kosten für die Wiederherstellung der umliegenden Flächen – Tapete, Putz, Estrich. Viele günstige Angebote schließen das aus. Prüfen Sie deshalb immer den Leistungsumfang: Ist der Schaden durch einen Fehler des Handwerkers, durch Materialmangel oder durch äußere Einwirkung wie Wetter oder Baustellenunfall abgedeckt?

Ein weiterer entscheidender Punkt: Die Versicherung muss zum richtigen Zeitpunkt wirksam sein. Sie läuft nicht automatisch mit dem Bauvertrag los. Sie muss vor Baubeginn abgeschlossen werden – idealerweise noch vor der ersten Bestellung von Materialien. Und sie muss den genauen Umfang der geplanten Arbeiten abdecken. Wer nur die Küchenanpassung versichert, aber später auch die Fensterlaibungen dichtet, hat eine Lücke. Die Versicherung deckt nur, was im Vertrag steht. Deshalb ist eine detaillierte Baubeschreibung im Versicherungsvertrag nicht überflüssig – sie ist der Schlüssel zur Zahlung.

Wenn Sie eine Sanierung planen, fragen Sie sich: Was passiert, wenn etwas schiefgeht? Wer zahlt, wenn die neue Küchenrückwand durch eine falsche Montage beschädigt wird? Wer trägt die Kosten, wenn die Dachrinnenheizung nach dem Einbau den Dachstuhl angreift? Die Antwort ist oft: Sie. Eine Renovierungsversicherung verhindert, dass eine kleine Fehlentscheidung zu einem finanziellen Desaster wird. Sie gibt Ihnen Ruhe – und den Handwerkern die Möglichkeit, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, statt auf mögliche Streitigkeiten.

Im Folgenden finden Sie praktische Beiträge, die genau diese Themen aufgreifen: von der richtigen Abdichtung von Fensterlaibungen über die Installation von Dachrinnenheizungen bis hin zu Kosten und Versicherungsfallen bei Küchenrenovierungen. Alle Beiträge basieren auf realen Fällen, aktuellen Normen und Erfahrungen von Bauherren und Profis – damit Sie nicht erst nach dem Schaden lernen, was hätte verhindert werden können.

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Lynn Roberts 0 Kommentare